DPG-Arbeitsgruppe am BIPP
Die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG)
ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft. Ihre satzungsgemäßen Ziele und Aufgaben sind Tradierungen, Pflege und Weiterentwicklung der von Sigmund Freud begründeten Wissenschaft der Psychoanalyse (Forschung, Lehre, Therapie, Prävention). Unter diesem Ziel veranstaltet die Gesellschaft überregional fachöffentliche Kongresse, interne Jahres- und Arbeitstagungen, Seminare und Konferenzen.
Seit 1994 gibt es eine DPG-Arbeitsgruppe am BIPP. Sie sieht ihre Aufgabe in der Pflege regelmäßiger wissenschaftlicher Kontakte unter den Mitgliedern, der Förderung der psychoanalytischen Aus- und Weiterbildung und der Teilnahme am internen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess der DPG.
Ihr primäres Ziel ist es, die Entwicklung psychoanalytischer Kompetenz und einer psychoanalytischen Identität zu fördern.
Die Arbeitsgruppe veranstaltet wissenschaftliche und geschäftliche Sitzungen. Sie umfasst gegenwärtig 21 Mitglieder und 20 ständige Gäste und tagt regelmäßig jeden dritten Mittwoch im Monat.
Vorsitzende der Arbeitsgruppe
Baldanza, Dipl. Psych. Mirella
Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin, freie Praxis
14052 Berlin, Westendallee 96 e
Tel. 030 - 30 81 20 17
baldanza@other-net.de
Die DPG-AG im Sommersemester 2012 findet jeweils um 20:15h an folgenden Terminen statt:
Mittwoch, 18. Januar 2012
Mittwoch, 15. Februar 2012
Mittwoch, 21. März 2012
Mittwoch, 18. April 2012
Mittwoch, 16. Mai 2012
Mittwoch, 15. August 2012
Mittwoch, 19. September 2012
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Mittwoch, 21. November 2012
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Themenauszug:
15.09.2004
Dr. med. Luise Bringmann: "Herr der Gezeiten",
Überlegungen zur Behandlungstechnik im Rückblick auf eine problematische Behandlung
19.03.2003
Dr. med. W. Brüggen: "Moderne Seelenverwandtschaft", Über ödipale Sehnsüchte eines jungen Psychologiestudenten - Eine Falldarstellung
21.05.2003
Winnie Gutmann: "Gedanken zu Deutungsstrategien" Teil 1
(Bericht über eine gemeinsame Arbeit mit L. Beka-Focke)
17.09.2003
Winnie Gutmann: "Gedanken zu Deutungsstrategien" Teil 2
(Bericht aus einer gemeinsamen Arbeit mit L. Beka-Focke)
Rüdiger Eschmann: "Der schwarze Verfolger" - Wandlungen einer Traumgestalt während der Analyse
22.11.2002
Öffentlicher Vortrag mit Mario Erdheim: "Die Wirksamkeit des psychoanalytischen Prozesses"
Öffentlicher Vortrag von Mario Erdheim: "Kulturelle Voraussetzungen der psychoanalytischen Therapie"
Vortrag mit Mario Erdheim: "Was heißt Deuten?"
19.11.2003
Dipl.Psych. Dr. W. Knobbe: "Vorstellung einer argumentationszugängigen Kasuistik"
17.12.2010
Dipl. Psych. Sonja Körber: "Kunst - das ist der Mensch (Picasso)" -
Psychoanalytische Aspekte der Entstehung von Kunst und Kreativität
16.09.2009
Dr. med. Barbara Kowalenko: “Analytische Psychotherapie in der Psychiatrie”
Öffentlicher Vortrag mit Dr. Helen Schoenhals Hart: „Reversible Perspektive und zeitliche Spaltung“
11.04.2003
Julia Kracke: Bericht über die Didaktik-Tagung und Vorstellung des Modells zur "Argumentationszugänglichen Kasuistik" von Prof. Dr. J. Körner
17.03.2004
Dr. med. K.-J. Lindstedt: "Wirkfaktoren in analytischen Langzeittherapien" (anhand eines Falles)
16.03.2011
Michael Pavlovic: "Spaltungsprozesse in psychoanalytischen Organisationen"
18.05.2011
Dr. med. Teresia Rühl-Obermayer: "Die Magie der Urszene und die depressive Position" in Colette/Ravels Lyrischer Fantasie, "L’Enfant et les Sortilèges"
19.02.2003
Barbara Schmidt-Schafstedde: "Der analytische Prozess als Verzicht auf die dyadische Illusion" - Über das Begehren, dass keine Doppelung zuläßt.
18.02.2004
Barbara Schmidt-Schafstedde: Referat des Vortrags von Prof. Dr. M. Ermann auf der Didaktiktagung der DPG 2003
Dipl. Psych. Georg Schneider:
"Gottesgeschenk - Gottesstrafe", eine Falldarstellung
30.06.2010
Öffentlicher Vortrag mit Dr. Helen Schoenhals Hart: "Reversible Perspektive und zeitliche Spaltung"
20.10.2004
Frau Dr. med. Sieglind Schröder und Herr Dipl. Psych. Konrad Hößler: Brahms op.53, "Rhapsodie für eine Alt-Stimme, Männerchor und Orchester" - Überlegungen zum Trost durch Musik
21.09.2011
Dipl. Psych. Reiner Winkler: "States of mind" und "mind of States" - Babybeobachtung, der Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung
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