DPG-Institut am BIPP
Das DPG-Institut am BIPP wurde im April 2002 gegründet, um den Psychoanalyse-Ausbildungskandidaten des BIPPs die Möglichkeit zu geben, für die DPG charakteristischen Konzepte und Diskussionen kennen zu lernen. Zugleich sollte den Ausbildungskandidaten des BIPPs die Chance gegeben werden, eine Ausbildung nach der neuen Ausbildungsordnung der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) zu absolvieren.
Im Mai 2003 wurde das DPG-Institut am BIPP auf einer Mitgliederversammlung der DPG als Ausbildungsinstitut der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft anerkannt. Die Ausbildungskandidaten des DPG-Instituts am BIPP erhalten dadurch die Möglichkeit, nach Abschluss ihrer Ausbildung, Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft zu werden. Zudem können sie – nach Abschluss ihres Zwischenkolloquiums – den Status eines DPG-Mitglieds in Ausbildung erwerben und in den entsprechenden Gremien der DPG mitarbeiten.
Gremien des DPG-Instituts am BIPP
Alle Mitglieder des DPG-Institutes am BIPP sind zugleich auch Mitglieder des Berliner Instituts für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP) und arbeiten aktiv am Ausbildungsangebot des BIPP mit.
Weitere Informationen zum Institut und einen aktuelllen Überblick über laufenede Veranstaltungen erhalten Sie unter: http://www.dpg-institut-am-bipp.de
Vorstand
Institutsleiterin:
Dr. med. Adelheid Barth-Stopik
Ruhlaer Str. 26, 14199 Berlin
Tel. 030-89 72 72 65
Fax: 030-89 72 72 66
adelheid.barth-stopik@dgn.de
Stellvertreterin:
Dipl. Psych. Mirella Baldanza
14052 Berlin, Westendallee 96 e
Tel. 030 - 30 81 20 17
baldanza@other-net.de
Lehranalytikergremium
Leiter:
Dipl.-Psych. Ullrich Motz
14052 Berlin, Bayernallee 48
Tel. 030 - 321 74 62
ullrich.motz@t-online.de
Vertrauensanalytiker
Dr. med. Christiane Maiss
10555 Berlin, Bundesratufer 13
Tel. 030 - 391 79 76 | Fax 3931743
CrMaiss@aol.com
Rüdiger Eschmann
10711 Berlin, Karlsruher Str. 1
Tel. 030 - 864 22 603 | Fax 863 94 116
eschmann-ruediger@t-online.de
Unterrichtsausschuss
Leiter:
Dipl.-Psych. Ullrich Motz
14052 Berlin, Bayernallee 48
Tel. 030 - 321 74 62
ullrich.motz@t-online.de
Stellvertretender Leiter:
Dipl.-Psych. André Laubmann
10719 Berlin, Emser Str. 40-41
Tel. 030 - 88 00 76 35
praxislaubmann@freenet.de
Weiterbildungsausschuss
Dr. med. Adelheid Barth-Stopik
adelheid.barth-stopik@dgn.de
Kandidatensprecher
Dr. Kristina Brenner
brekri14@hotmail.com
Dipl.-Psych. Jens Krause
jens.p.krause@gmail.com
Veränderte Ausbildungsordnungen der DPG
Bis zum Inkrafttreten der neuen Ausbildungsordnung der DPG (30. Mai 2003) hatten die Ausbildungskandidaten des BIPP die Möglichkeit, nach Abschluss ihrer Psychoanalyseausbildung Mitglied der DPG - Arbeitsgruppe am BIPP zu werden. Dafür mussten sie durch eine Fallvorstellung vor dieser Arbeitsgruppe ihre analytische Qualifikation belegen. Nach Aufnahme in die Arbeitsgruppe am BIPP bestand dann weiter die Möglichkeit, eine Mitgliedschaft in der DPG zu beantragen.
Dieser Weg wird ihnen in Zukunft nicht mehr offen stehen, weil die neue Ausbildungsordnung der DPG vorsieht, dass nach einer Übergangszeit nur noch derjenige DPG-Mitglied werden kann, der seine Ausbildung an einem DPG-Institut gemacht hat. Außerdem fordert die neue Ausbildungsordnung der DPG, dass die Lehranalysen sowie die Behandlungskontrollen und die kasuistisch-technischen Seminare von DPG -Lehranalytikern durchgeführt werden.
Für die Ausbildungskandidaten des BIPP bedeutet das, dass sie in Zukunft nur noch dann DPG-Mitglied werden können, wenn sie ihre Psychoanalyseausbildung so angelegt haben, dass sie den oben genannten Kriterien entspricht.
Was ändert sich für die Ausbildungskandidaten des BIPP?
Praktisch bedeutet das, dass die Psychoanalyse-Ausbildungskandidaten des BIPP zusätzlich einen Ausbildungsvertrag mit dem DPG-Institut am BIPP abschließen müssen, wenn sie nach Abschluss ihrer Ausbildung Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft werden wollen.
Nach Möglichkeit werden die Aufnahmegespräche, das Zwischenkolloquium und die Abschlussprüfung gemeinsam mit den Prüfungen der BIPP-Ausbildung durchgeführt. Das gleiche gilt für die Bewertung der Abschlussarbeit. Praktisch wird diese Regelung darauf hinauslaufen, dass bei den Aufnahmegesprächen sowie bei den jeweiligen Prüfungen Lehranalytiker des DPG-Institutes am BIPP beteiligt sein müssen.
Was steht im Ausbildungsvertrag?
Der Ausbildungsvertrag mit dem DPG-Institut am BIPP enthält im wesentlichen nur die Verpflichtung, eine Ausbildung nach der Ausbildungsordnung des DPG-Instituts am BIPP bzw. der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft zu absolvieren. Die Ausbildungskandidaten müssen also darauf achten, ihre Lehranalysen sowie ihre Behandlungskontrollen bei BIPP - Lehranalytikern durchzuführen. Für die theoretische Ausbildung ergeben sich keine Veränderungen, da die vom BIPP angebotene theoretische Ausbildung den Kriterien der DPG entspricht und die DPG-Lehranalytiker des BIPP schon jetzt eine ausreichende Zahl von kasuistisch-technischen Seminaren anbieten. Auch würden durch den zusätzlichen Ausbildungsvertrag mit dem DPG-Institut am BIPP den Ausbildungskandidaten keine zusätzlichen finanziellen Verpflichtungen entstehen.
Weitere Ausbildungsangebote
Neben dem Ausbildungscurriculum des BIPPs werden den Ausbildungskandidaten des DPG-Instituts am BIPP zusätzliche theoretische und kasuistische Veranstaltungen sowie kontinuierliche Arbeitsgruppen angeboten, in denen es vor allem um DPG-spezifische Konzepte, Diskussionen und Arbeitstechniken geht. Die Teilnahme an diesen zusätzlichen Veranstaltungen ist nicht obligatorisch. Die Kosten für dieses Angebot werden aus den Mitteln des DPG-Instituts am BIPP sowie gegebenenfalls durch Beiträge der Teilnehmer bestritten.
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