BIPP



Aus- und Weiterbildung



Das Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse bietet Aus- Weiter- und Zusatzausbildungen im Bereich psychoanalytisch begründeter Therapieverfahren an. Im Einzelnen sind dies:


  • die konsekutive psychoanalytische Weiterbildung (Beginn einer psychoanalytischen Weiterbildung bei fortgeschrittener TfP-Ausbildung) für Psychologen,


  • der integrierte Ausbildungsgang (verklammerter Ausbildungsgang) für Psychologen








  • Weiterbildung zum analytischen oder tiefenpsychologisch fundierten Gruppentherapeuten für Ärzte als auch Psychologen (in Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Gruppenanalyse oder dem Gruppenanalyse-Seminar GRAS e.V.). Diese Weiterbildung richtet sich nur an Aus- und Weiterbildungsbildungskandidaten des BIPP.


Die für die jeweiligen Aus- und Weiterbildungsgänge zu erbringenden Leistungen sowie die dabei anfallenden Kosten können Sie den beigefügten Kurzbeschreibungen unter Aus- und Weiterbildung für Psychologen sowie unter Aus- und Weiterbildung für Ärzte entnehmen.
Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Masterstudiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaft zu besuchen, der in Zusammenarbeit mit dem kulturwissenschaftlichen Fachbereich der Humboldt-Universität angeboten wird und mit einem staatlich anerkannten Master abschließt.
Die Ausbildung zum analytischen Psychotherapeuten kann in Kombination mit der Ausbildung zum tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeuten absolviert werden. Bei diesem Ausbildungsgang werden die Ausbildungsinhalte wechselseitig anerkannt.
Ausbildungskandidaten, die am BIPP zunächst mit einer Ausbildung zum tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeuten beginnen, können im Laufe der Ausbildung auch in den integrierten Ausbildungsgang (verklammerter Ausbildungsgang) Tiefenpsychologie und Psychoanalyse wechseln, wobei die im Rahmen der einen Ausbildung erworbenen Leistungen auch für den andere Ausbildungsgang anerkannt werden können.
Ärzte wie Psychologische Psychotherapeuten mit einem Psychoanalyseabschluss haben die Möglichkeit, Mitglieder der psychoanalytischen Fachgesellschaft DGPT und der DPG zu werden, sofern sie die in den jeweiligen Kurzbeschreibungen genannten Bedingungen erfüllen.
Die Weiterbildung erfolgt in Semestern. In den Berliner Schulferien finden keine Vorlesungen statt.
Während eines Semesters liegt der zeitliche Aufwand bei 2 Abenden pro Woche mit jeweils 2 bis 4 Vorlesungsstunden. Wer möchte, kann Teile des theoretischen Unterrichts auch an 4 bis 6-stündigen Wochenendveranstaltungen absolvieren. Hinzu kommt der Zeitaufwand für die Anamnesen, für die Behandlungen mit den erforderlichen Kontrollstunden und für die persönliche Lehranalyse bzw. Lehrtherapie.

Gasthörerstatus
Für Psychologen und Kulturwissenschaftler ab dem Bachelorstatus sowie für Ärzte ab dem 2. Staatsexamen besteht im Übrigen die Möglichkeit eines Gasthörerstatus an unserem Institut.

Praktikum und Arbeitsmöglichkeiten nach Abschluss der Ausbildung
Im Rahmen der Ausbildung nötigen Praktika können sowohl in der Ambulanz des BIPP wie bei verschiedenen Kooperationspartnern, mit denen das BIPP entsprechende Kooperationsverträge abgeschlossen hat, absolviert werden.
Zudem besteht die Möglichkeit, nach Abschluss der Ausbildung für mindestens zwei Jahre im Rahmen der BIPP-Ambulanz als klinischer Psychologe zu arbeiten. Diese Möglichkeit ist vor allem für Kollegen gedacht, die nach Abschluss ihrer Ausbildung auf eine kassenrechtliche Niederlassung warten müssen.

Ausbildungsdarlehen
Für eine begrenzte Zahl von Neubewerbern besteht die Möglichkeit, sich einen Teil der Ausbildungskosten (Semestergebühren, Lehrtherapien, Lehranalysen, Anamnesenkontrollen ect.) bis zum Erreichen der Behandlungsgenehmigung stunden zu lassen. Der vom Institut gestundete Betrag wird dann von den Behandlungshonoraren der Ausbildungskandidaten abgezogen.




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