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Über das BIPP
Das 1983 gegründete Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP) ist ein staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut im Bereich der psychoanalytisch begründeten Behandlungsmethoden, wobei die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie im Mittelpunkt stehen. Wir bemühen uns um ein offenes, die verschiedenen psychoanalytischen Schulen pluralistisch einbeziehendes Angebot. Dabei sehen wir durchaus die Gefahren eines allzu beliebigen Nebeneinanders. Deshalb sind die Freudschen Konzepte für uns von besonderer Bedeutung. Sie bilden die gemeinsame Grundlage, um die verschiedenen zeitgenössischen Konzepte vorurteilsfrei diskutieren und verstehen zu können.
Neben seiner Ausbildungstätigkeit versteht sich das BIPP als Diskussionsforum, das sich um die Verbreitung und Weiterentwicklung verschiedener psychoanalytischer Behandlungsformen und Forschungsansätze bemüht. Dies geschieht u.a. im Rahmen des Forums psychoanalytischer Wissenschaften. Es hat sich zum Ziel gesetzt, unsere klinischen Konzepte und Erfahrungen mit psychoanalytisch orientierten Forschungsansätzen im Bereich der Kultur- und Sozialwissenschaften zusammen zu führen. Dazu haben wir einen Beirat gegründet, in dem u.a. Dr. Viola Altrichter, Dr. phil. Irene Berkel, Prof. Ph. D. John Bornemann, Prof. Dr. Eva Cancik-Kirschbaum, PD. Dr. phil. Mario Erdheim, Prof. Dr. Andreas Heinz, Dr. Josef Ludin, Prof. Dr. Christoph Türcke und Prof. Dr. Thomas Macho mitarbeiten.
Daneben gibt es den Arbeitskreis Psychotherapie Berlin e.V., dem es insbesondere um die Förderung der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht. Er bietet verschiedene Vortragsveranstaltungen, Qualitätszirkel und Intervisions- bzw. Supervisionsgruppen an.
Das BIPP wurde 1992 von der "Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie" (DGPT) als Ausbildungsinstitut anerkannt. Viele BIPP-Mitglieder arbeiten im Verbund der sog. freien Institute mit, der sich unter dem Dach der DGPT zusammenfand. Desweiteren besteht über das "DPG-Institut am BIPP" sowie über die "DPG-Arbeitsgruppe am BIPP" ein enger Bezug zur Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG). Unsere Aus- und Weiterbildungskandidaten haben so die Möglichkeit, am wissenschaftlichen und kulturellen Austausch verschiedener Assoziationen und Fachgesellschaften teilzunehmen.
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