BIPP



Öffentliche Veranstaltungen am BIPP



Das Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP) lädt herzlich zu folgenden Veranstaltungen - sofern nicht anders ausgewiesen ist keine Anmeldung erforderlich:


Donnerstag, 16. August 2018, 20:15 Uhr

Informationsveranstaltung für alle Interessenten an einer Ausbildung am BIPP
Liebe Interessenten an der Aus- und Weiterbildung am BIPP,
der Vorstand des BIPP lädt regelmäßig zu Informationsveranstaltungen über die Aus- und Weiterbildung für Ärzte und Diplom-Psychologen in das BIPP, Pariser Str. 44, 10707 Berlin ein. Der nächste Termin findet am 16. August 2018 um 20:15 Uhr statt.

Sonntag, 07.Oktober 2018, 11:00 Uhr

Dorothee von Tippelskirch-Eissing
Deutsche und Israelis – Die Vergangenheit in der Gegenwart
Begegnung mit dem Anderen im Kontext der „Deutsch-Israelischen Group Relations Konferenzen“

1994 hat in Nazareth die erste der sog. Nazareth-Konferenzen stattgefunden, in der Deutsche und Israelis im geschützten Rahmen einer Group Relations Konferenz eingeladen waren, zu untersuchen, „wie ihre Gefühle und Fantasien zu „Deutschsein“ und „Israelischsein“ die Beziehungen in ihrer Gruppe wie zwischen beiden Konferenzgruppen beeinflussen“. (So wurde die Primary Task in der Konferenzbroschüre bestimmt.) Aus dieser Begegnung ging eine Serie von bislang zehn Konferenzen hervor, die allesamt unter dem Titel „The Past in the Present“ standen und nach und nach den Fokus erweiterten und „betroffene Andere“, „Palästinenser und Andere“ sowie zuletzt eine europäische Perspektive adressierten. Die Konferenzen (die elfte findet Ende August/Anfang September 2018 in den Niederlanden statt), die zunächst von einzelnen engagierten Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern sowie anderen erfahrenen Group Relations Kolleginnen und Kollegen getragen wurden, führten 2007 zur Gründung eines Vereins, Partners in Confronting Collective Atrocities e.V., dessen Vorsitzende Dorothee von Tippelskirch-Eissing ist. Sie wird die Geschichte und Methode, die in diesen Konferenzen zur Anwendung kommt, vorstellen und anhand eigener Konferenz-Erfahrungen einen Einblick in die Arbeitsweise der Konferenzen geben.
Moderation: Maria Dauber
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei


Freitag, 30. November 2018, 20:00 Uhr

Raymond Borens
Ignoranz als Leidenschaft
In Anlehnung an fernöstliche Philosophie anerkennt Lacan drei Eigenschaften: Liebe, Hass und, auf den ersten Blick erstaunlich, Ignoranz. Damit versteht er letztere nicht nur als ein passives Nichtwissen, sondern als ein aktives Nicht-Wissen-Wollen, aber auch als ein Nicht-Wissen-Können. Für die Übertragung ist Ignoranz eine Grundvoraussetzung, indem das Wissen ganz dem Analytiker zugeschrieben wird. Gleichzeitig beginnt aber mit dieser Übertragung in der Analyse der Kampf gegen dieses unterstellte Wissen um die Wahrheit des Subjektes und zwar in der nichtausgesprochenen Formulierung: Ich will davon eigentlich gar nichts wissen.
Moderation: Angelika Heußer
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei


Freitag, 07. Dezember 2018, 20:00 Uhr

Gertrud Citron, Carola Erhard, Bernd Heimerl, Ángeles Llorca Díaz
Vorstellung und Filmgespräch: Herbstsonate (Höstsonaten) (I. Bergman, 1978, Schweden/Deutschland/Großbritannien)
„Ist mein Leid deine heimliche Freude?“, fragt Eva ihre Mutter. Im Film Herbstsonate schildert Ingmar Bergman eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. Hervorragend von Ingrid Bergman (Charlotte) und Liv Ullman (Eva) gespielt, erleben wir eine Art „Familienaufstellung“ in der Enge eines Kammerspieles.
Ein Projekt der AG Film und Psychoanalyse
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei


Sonntag, 27. Januar 2019, 11:00 Uhr

Rüdiger Eschmann
Die Sehnsucht nach Heimat
Fremdheit bedroht das Lebensgefühl vieler Menschen. Als vermeintliches Heilmittel taucht der lange verpönte Begriff der „Heimat“ wieder auf. Wir haben nun auch ein „Heimatministerium“, der „Heimatschutz“ an den Außengrenzen liegt im europäischen Stimmungstrend. Was ist das für eine Sehnsucht nach Heimat, die es immer gab und die doch immer wieder in Barbarei umgeschlagen ist? Die Gefährlichkeit, aber auch die Berechtigung von Heimatsehnsucht entstammen einer Dynamik des Unbewussten, die aktuell mit gesellschaftlichen und politischen Trends interagiert.
Moderation: Günter Gödde
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei


Sonntag, 24. Februar 2019, 11:00 Uhr

Renate Sannwald
„Dein Ort ist wo Augen dich ansehn – Wo sich die Augen treffen entstehst du.“ Reflexionen zu Paulina Kernbergs Konzept der Arbeit mit dem Spiegelbild
In ihren letzten zehn Lebensjahren hat Paulina Kernberg sich mit dem Einsatz des Spiegels in der Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen beschäftigt. Für sie werden in der Betrachtung des eigenen Spiegelbildes nicht nur Oberflächenwahrnehmungen ausgelöst, sondern auch Tiefenwahrnehmungen, die ihren Ursprung im subjektiven Erleben des Klienten haben. Der Blick in den Spiegel aktiviert das reflektierende Selbst, eine Identifizierung mit einer internalisierten beobachtenden Elternfigur; im Umgang mit dem eigenen Spiegelbild zeigt sich die Qualität der frühen Objektbeziehungen. Aber der Blick in den Spiegel kann auch das Selbstwertgefühl stärken und das Ich-Ideal bestätigen. Nach einer theoretischen Einführung in Paulina Kernbergs Konzepte der Arbeit mit dem Spiegelbild werden wir uns mit therapeutischen Aspekten dieser Arbeit befassen, darunter auch therapeutischen Imaginationen zum Thema »Spiegel« und »Spiegelbild«.
Moderation: Maria Dauber
Zertifizierung beantragt. Kostenfrei.











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